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Unbreakable â Unzerbrechlich
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Unbreakable â Unzerbrechlich (Originaltitel Unbreakable) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2000. Regie fĂŒhrte M. Night Shyamalan, der auch das Drehbuch verfasste. Der Film lĂ€sst sich den Genres des Comicfilms, des Melodrams und des Thrillers zuordnen. Er erzĂ€hlt die Geschichte von David Dunn, dem einzigen Ăberlebenden eines ZugunglĂŒcks. Dieser lernt den Comic-Sammler Elijah Price kennen. Die Begegnung fĂŒhrt dazu, dass sich David allmĂ€hlich seiner ĂŒbernatĂŒrlichen KrĂ€fte bewusst wird.
Die Weltpremiere fand am 14. November 2000 in den Vereinigten Staaten statt. In Deutschland startete er am 28. Dezember 2000 in den Kinos. Die Kritiken fielen durchschnittlich bis positiv aus und der Film wurde bei einem weltweiten Einspielergebnis von rund 250 Millionen US-Dollar zu einem finanziellen Erfolg. Heute hat der Film Kultstatus erreicht.cite-ref-2[2]cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]
2016 erschien Shyamalans Film Split, der im selben Universum wie Unbreakable â Unzerbrechlich spielt und in dem Bruce Willis einen Cameoauftritt als David Dunn hat. Am 17. Januar 2019 wurde die Fortsetzung Glass in Deutschland sowie einen Tag spĂ€ter in den USA veröffentlicht, in der die beiden Filme fortgefĂŒhrt werden.cite-ref-5[5] Die damit entstandene Trilogie fĂ€llt somit in ein zusammenhĂ€ngendes Filmuniversum, das von M. Night Shyamalan als âEastrail 177 Universeâ betitelt wurde (nach dem in diesem Film auftretenden ZugunglĂŒck am Anfang des Films). Eine weitere Fortsetzung wurde von M. Night Shyamalan ausgeschlossen.
Contents
âą Handlung
âą Entstehung
âą Genre
âą Vaterentbehrung
âą Regression
âą Inszenierung
âą Literatur
⹠PrimÀrliteratur
âą Kritikenspiegel
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Handlung
Elijah Price kommt mit Osteogenesis imperfecta, der Glasknochen-Krankheit, zur Welt. Gefördert von seiner Mutter, gelingt es ihm, mit seiner Behinderung trotz wiederholten Krankenhausaufenthalten ein normales Leben zu fĂŒhren. In einer RĂŒckblende fĂŒrchtet sich Elijah, die Wohnung zu verlassen und auf den nahe gelegenen Spielplatz zu gehen. Seine Mutter ködert ihn mit einem Geschenk, das sie fĂŒr ihn auf einer Bank auf dem Spielplatz deponiert hat. Er dĂŒrfe das Geschenk behalten, wenn er es sich selbst vom Spielplatz hole. Elijah bekommt so seinen ersten Comic geschenkt. Der Junge entwickelt von da an Interesse an dieser Gattung und wird nicht nur zum leidenschaftlichen Sammler von Comics, sondern spezialisiert sich spĂ€ter auch als KunsthĂ€ndler mit einer eigenen Galerie auf Originalzeichnungen von Comics.
David Dunn arbeitet beim Sicherheitsdienst eines Footballstadions und befindet sich im Zug auf dem RĂŒckweg von einem BewerbungsgesprĂ€ch. Kurz vor der Ankunft entgleist der Zug â die Fahrt endet in einer Katastrophe. Alle anderen 131 Zuginsassen kommen ums Leben; David ĂŒberlebt unverletzt. Wenig spĂ€ter findet er unter seinem Scheibenwischer die Karte der Kunstgalerie von Elijah Price. Auf ihr steht die Frage, wie oft er in seinem Leben krank war. Nachdem er zur Erkenntnis gekommen ist, dass er nie krank gewesen war, besucht er zusammen mit seinem Sohn Joseph die Galerie. Elijah eröffnet ihm, dass die Natur Menschen geschaffen habe, die körperlich unterdurchschnittlich entwickelt seien. Deshalb glaubt Elijah, dass es auch Menschen mit ĂŒberdurchschnittlichen körperlichen FĂ€higkeiten geben muss â Ă€hnlich den Superhelden in seinen Comics. Weil David so unerwartet eine Katastrophe unbeschadet ĂŒberlebt hat, ist Elijah ĂŒberzeugt, dass David ein realer Superheld ist. Elijah bedrĂ€ngt David mit Fragen, wie z. B. ob er jemals krank gewesen sei. David reagiert brĂŒsk, da er sich eine Antwort erhoffte auf seine allmorgendliche Traurigkeit, und die Dunns verlassen die Galerie.
Obwohl David die Möglichkeit, ein Superheld zu sein, Elijah gegenĂŒber verneint hat, beginnt er in Betracht zu ziehen, dass an der Theorie von Elijah doch etwas Wahres sein könnte. Er erinnert sich an einen schweren Autounfall, den er ebenfalls unversehrt ĂŒberstanden hat. Sein Sohn Joseph ist aber schnell ĂŒberzeugt, dass sein Vater ein Superheld ist. Beim Hanteltraining geht dieser David zur Hand und legt ihm die Gewichte auf. David bemerkt nach einigen Wiederholungen, dass es zu viel Gewicht sei, und bittet Joseph, Gewichte herunter zu nehmen. Dieser legt jedoch weitere auf. Als David es bemerkt, staunt er selbst ĂŒber seine ungeahnte Körperkraft und bittet Joseph sogar noch mehr Gewichte zu suchen, die er ebenfalls stemmen kann. Trotz alledem ist David nicht ĂŒberzeugt. Um seinen zweifelnden Vater umzustimmen, dass er ein Superheld mit ĂŒbernatĂŒrlichen KrĂ€ften ist, stiehlt er diesem die Pistole und will auf ihn schieĂen. David kann ihn von diesem Versuch jedoch abbringen.
Erbost u. a. ĂŒber die Auswirkungen, die Elijahs Wunschdenken auf seinen Sohn hat, sucht David Price auf und sagt ihm, dass er nicht die Person sei, die Elijah sucht, da dieser sich doch an eine Krankheit erinnere, die er nach einem Schwimmunfall hatte. Desillusioniert sitzt Elijah darauf in einer Comicbuchhandlung, wobei ihm dabei ein Comic in die HĂ€nde fĂ€llt, das seine Zweifel beseitigt. Sowohl David als auch er selbst haben mit Wasser eine Schwachstelle. Er ruft David an, um ihm die Neuentdeckung zu berichten. David dringt kurz darauf in die Halle ein, in der die TrĂŒmmerteile des Unfallzuges aufbewahrt werden, und inspiziert auch den Platz, an dem er saĂ. Er sucht Price wieder auf und dieser schickt ihn an einen öffentlichen Ort mit vielen Menschen seiner Wahl, worauf David einen U-Bahnhof aufsucht.
Neben auĂergewöhnlichen KrĂ€ften entdeckt David seine FĂ€higkeit, die schlechten Taten von Menschen zu sehen, wenn er diese berĂŒhrt. Er geht nachts durch die Stadt, um seine âSuperkrĂ€fteâ zu prĂŒfen, und entdeckt tatsĂ€chlich ein Verbrechen, das er zum Teil verhindern kann.
Er folgt einer Reinigungskraft des U-Bahnhofs zum Haus, das diese bewohnt. Der Mann im orangen Overall hat hierfĂŒr einen Familienvater getötet und hĂ€lt dessen Kinder und Ehefrau gefangen. David verschafft sich Zutritt zum Haus und findet die Leiche des Vaters in der Kellertreppe, wie er es in seiner Vision sah. Er befreit die Kinder, wĂ€hrend er weiter den Mann sucht. Bevor er ihn selbst finden kann, ĂŒberrascht ihn der Mann im Overall von hinten und stöĂt ihn ĂŒber das BalkongelĂ€nder in den abgedeckten Swimmingpool. David droht wegen der Plane zu ertrinken, wird aber von den befreiten Kindern gerettet. Danach betritt er erneut das Haus und schafft es, den Mörder zu töten, kann die Mutter jedoch nicht mehr retten.
Elijah und David sind sich im Lauf von Davids Entwicklung nĂ€her gekommen, weshalb der Galerist David zu einer Vernissage einlĂ€dt. In der Galerie ziehen sich die beiden zu einem GesprĂ€ch in Elijahs BĂŒro zurĂŒck. Als David Elijah die Hand gibt, âsiehtâ er, dass es Elijah war, der das ZugunglĂŒck und zuvor noch weitere Katastrophen zu verantworten hat. David stellt Elijah zur Rede und der Galerist gesteht, dass er mit diesen UnglĂŒcken Situationen herbeifĂŒhren wollte, die einen Superhelden erkennbar werden lassen wĂŒrden. Alle diese Opfer seien nötig gewesen, und nun, da er David erkannt habe, habe er auch sich selbst erkannt. Er akzeptiert, dass er der âBöseâ ist, und erklĂ€rt, man könne den Bösewicht immer daran erkennen, dass er das exakte Gegenteil des Helden sei. David verlĂ€sst Elijah. Im Abspann erfĂ€hrt man, dass Elijah verhaftet und in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wird.
Entstehung
| Figur | Darsteller | Deutscher Sprecher [ 6 ] |
|---|---|---|
| David Dunn | Bruce Willis | Manfred Lehmann |
| Elijah Price | Samuel L. Jackson | Engelbert von Nordhausen |
| ⊠als 13-JÀhriger | Johnny Hiram Jamison | Fionn Michael Verona |
| Audrey Dunn | Robin Wright Penn | Arianne Borbach |
| Joseph Dunn | Spencer Treat Clark | Wilhelm-Rafael Garth |
| Elijahs Mutter | Charlayne Woodard | Hansi Jochmann |
| Doktor Dubin | Michael Kelly | Uwe BĂŒschken |
| Dr. Mathison | Eamonn Walker | Torsten Michaelis |
M. Night Shyamalan entwickelte die Idee zu Unbreakable â Unzerbrechlich wĂ€hrend der Dreharbeiten zu The Sixth Sense. Die Grundidee ist, dass eine Person bemerkt, ein Superheld zu sein. Shyamalan schrieb sechs Seiten pro Tag und teilte das Drehbuch in drei Akte auf.cite-ref-dvd-7-0[7] Im ersten Akt erkennt die Person ihre Macht, im zweiten kĂ€mpft sie gegen Gut und Böse und im dritten nur gegen das Böse. Im Nachhinein distanzierte sich Shyamalan aber von dieser Fassung, da er den zweiten und dritten Akt nicht fĂŒr angemessen hielt. Deshalb ĂŒberarbeitete Shyamalan das Skript, bis es seinen Vorstellungen entsprach. Nach dessen Fertigstellung prĂ€sentierte er es den Disney-Studios (The Walt Disney Company), die bereits seinen vorausgegangenen Film finanziert beziehungsweise verliehen hatten. Disney kaufte das Drehbuch fĂŒr die Summe von 5 Millionen US-Dollar ab und bot Shyamalan weitere 5 Millionen US-Dollar fĂŒr die Regie an. Dieser willigte ein.cite-ref-8[8]
Shyamalan legte das Skript anschlieĂend dem Schauspieler Bruce Willis vor und bot ihm die Rolle des David Dunn an. Bereits wĂ€hrend des Drehs zu The Sixth Sense hatte der Regisseur mit dem Schauspieler ĂŒber seine neuen Ideen gesprochen. Willis fand das Drehbuch ĂŒberzeugend und nahm an. Die Rolle der Audrey Dunn wollte der Regisseur ursprĂŒnglich mit Julianne Moore besetzen. Moore entschied sich jedoch fĂŒr die ihr angebotene Rolle im Film Hannibal.cite-ref-9[9] Letztlich verpflichtete man Robin Wright Penn als Davids Frau.
Der indischstĂ€mmige Filmemacher wollte eine Welt kreieren, die sehr real sein sollte, âals ob die Geschichte sich um die Ecke abspielen könnteâ.cite-ref-10[10] Die Dreharbeiten begannen schlieĂlich am 25. April 2000 mit einem Budget von 75 Millionen US-Dollar und endeten im Juni 2000. Gedreht wurde unter anderem in Philadelphia, Pennsylvania.
Die deutsche Synchronfassung wurde von der Berliner Synchron GmbH Wenzel LĂŒdecke aufgenommen. Das Dialogbuch schrieb Alexander Löwe, die Dialogregie fĂŒhrte Clemens Frohmann.cite-ref-synchronkartei-6-1[6]
Genre
Genauso wenig wie sich Shyamalans Signs â Zeichen allein dem Science-Fiction-Film zuordnen lĂ€sst, kann man bei Unbreakable â Unzerbrechlich von einem Comicfilm sprechen. Der Film âunterwirft sich (zwar) den narrativen Rahmenbedingungen naiver Gut-Böse-Sujetsâcite-ref-w-s-98-11-0[11] und ĂŒbernimmt visuelle EinflĂŒsse aus der Comicwelt (Davids Sicherheitsumhang als HeldenkostĂŒm, die orange Kleidung des Psychopathen als symbolischer Anzug des Bösewichts etc.), doch weist der Film ebenfalls erhebliche Abweichungen zu diesem Genre auf.cite-ref-z-s-65-12-0[12] Shyamalan zeichnet die Welt Davids und Elijahs sehr realistisch, ohne Mutanten oder fliegende SupermĂ€nner. Der Film verweigert sich ebenfalls schnellen Schnitten, Spezialeffekten oder Masken, die in dem Genre des Comic- und Actionfilms ĂŒblich sind. AuĂerdem werden die Actionszenen extrem langsam (fast schon unspektakulĂ€r) inszeniert: Als David mit dem Psychopathen kĂ€mpft und ihn ĂŒberwĂ€ltigt, âtut er das nicht nach Helden- und MĂ€nnlichkeitsart, direkt, mit FĂ€usten und Distanz, gar mit coolen SprĂŒchen und akrobatischen Stuntsâ.cite-ref-13[13] Stattdessen schleicht er sich von hinten an den âBösewichtâ und wĂŒrgt ihn. Damit distanziert sich Unbreakable von Filmen wie Superman, Batman oder X-Men. Auf Grund von Shyamalans âikonischem Spiel mit der Offenbarung eines transzendenten WertgefĂŒges innerhalb profaner Alltagssituationenâ sieht Westerboer im Film âmelodramatische Geste(n)âcite-ref-w-s-98-11-1[11] wĂ€hrend Marco Kreuzer den Film wegen seiner teils unheimlichen und bedrohlichen AtmosphĂ€re als Mystery-Thriller bezeichnet.cite-ref-14[14]
Themen und Motive
Familienkrise und IdentitÀtssuche
Unbreakable â Unzerbrechlich erzĂ€hlt von einer Ehekrise.cite-ref-15[15] Dies ist zum Beispiel daran zu erkennen, dass David seinen Ehering abstreift, als sich eine noch recht junge Frau im Zug neben ihn setzt, oder nach der RĂŒckkehr in seine Familie, wo sich âein Bild der Distanz und Kommunikationslosigkeit, die ausschlieĂlich von ihm selbst ausgehtâ, zeigt.cite-ref-16[16] SpĂ€ter, im Laufe des Films erfĂ€hrt der Zuschauer, dass David mit seinem Leben nicht zufrieden ist und deshalb seine Familie bewusst auf Abstand hĂ€lt. Er weicht Audreys Blicken aus, und als Joseph die HĂ€nde seiner Eltern, als er mit seiner Mutter David nach dem ZugunglĂŒck im Krankenhaus abholt, ineinander legt, hĂ€lt die Verbindung nur kurz an.cite-ref-17[17] Hinzu kommt, dass David sich seine WĂŒnsche und Neigungen nicht erfĂŒllt. Er stellt seine BedĂŒrfnisse hinter die seiner Frau Audrey. Weitere Beispiele âfĂŒr den individuellen Verzichtâ sind im Film zwar nicht zu sehen, âdoch die Art, wie sich David in seiner Lebenswelt bewegt, lĂ€sst darauf schlieĂen, dass er sich vorwiegend zweckmĂ€Ăig angepasst hat: Er ist Sicherheitswachmann, sonst nichts, das Privatleben leerâ.cite-ref-k-s-67-18-0[18]
In dieser Familienkrise beginnt Davids IdentitĂ€tssuche. Nach dem ĂŒberlebten Unfall wird durch Elijahs Auftreten die Frage in den Raum gestellt, ob er nicht ein Superheld sei. David glaubt nicht daran, ĂŒbernatĂŒrliche FĂ€higkeiten zu besitzen, und will das Gegenteil beweisen. Doch durch seine Recherchen, ob er jemals krank gewesen sei, stöĂt er auf âseine gröĂte LebenslĂŒgeâ: Die Verletzung durch den Autounfall hatte er nur vorgetĂ€uscht, um ein Football-freies Leben mit seiner Frau fĂŒhren zu können. Doch diese Entscheidung hatte er verdrĂ€ngt und die Schuld fĂŒr seine Unzufriedenheit auf die Familie geschoben. Jetzt ist er hin- und hergerissen, was die Beziehung zu seiner Familie nicht gerade verbessert. Soll er ein normaler Mensch bleiben oder seine KrĂ€fte erforschen? David trifft seine Entscheidung nach mehreren Indizien, die seine FĂ€higkeiten anscheinend bestĂ€tigen: Aus den HĂ€nden eines Psychopathen rettet er schlieĂlich zwei Kinder.cite-ref-19[19] Nach dieser Selbstfindung verbessern sich Davids FamilienverhĂ€ltnisse, und er tauscht sich wieder mit seiner Frau aus.
Vaterentbehrung
David besitzt keine sichere IdentitĂ€t, bewegt sich fast lethargisch durch den Alltag und hat kaum Bezug zu seiner Umgebung. Unter dieser IdentitĂ€tsstörung leidet vor allem sein Sohn Joseph.cite-ref-k-s-31-20-0[20] Er befindet sich in der PubertĂ€t und in dieser Zeit des Erwachsenwerdens ist der Vater als Identifikationsfigur von gröĂter Relevanz: Das Kind will seine Kindheit ĂŒberwinden, indem es sich mit dem Vater identifiziert und genau so âgroĂ, stark, allwissend und mĂ€chtigâ werden möchte wie er.cite-ref-21[21] Aber David wird diesem Anspruch nicht gerecht. Dies zeigt sich zum Beispiel, als er Joseph frĂŒhzeitig von der Schule abholen muss, weil dieser sich geprĂŒgelt hat. Dabei sagt er, dass er sich eigentlich nicht um solche Angelegenheiten kĂŒmmere. Diese Aussage verdeutlicht, dass David sich nur selten mit Joseph beschĂ€ftigt. In dem darauf folgenden Dialog fordert sein Sohn die Vaterrolle von ihm ein, David bekrĂ€ftigt aber, er sei nur ein normaler Mann. âDavid versagt hier als Vater in zweifacher Hinsicht. Erstens verweigert er Joseph die BeschĂŒtzerrolle und die Identifikationsfigur als sicheres, in der Gesellschaft verankertes Individuum, zweitens bezeichnet er sich als gewöhnlichen Mann, das Wort Vater kommt ihm dabei nicht in den Sinn.âcite-ref-k-s-31-20-1[20] Als aber Davids ĂŒbernatĂŒrliche KrĂ€fte in Erscheinung treten, bauen diese ein anderes VerhĂ€ltnis zwischen den beiden auf: Er entwickelt sich zur gottĂ€hnlichen Figur fĂŒr Joseph.cite-ref-22[22]
Regression
Mit der Geschichte von Elijah Price kommt die Regression als pathologischer Zustand zum Vorschein. Elijah akzeptiert am Ende zwar seine Krankheit und findet eine Art seelischer Ruhe, trotzdem ist das Ende von einer Lösung weit entfernt, da er den Weg einer âbösartigen Regressionâ geht. âDamit wird der Zustand unangenehmer Spannung beseitigt und das bestehende Anpassungsproblem auf einer niederen Ebene (scheinbar) gelöstâ.cite-ref-23[23] Um dieses Problem, diese Spannung zu lösen, zwischen sich und der Welt, in die er nicht passt bzw. in der er sich nicht wohl fĂŒhlt, denkt Elijah, er sei dazu befugt, als UnfĂ€lle getarnte AnschlĂ€ge zu unternehmen und dabei Hunderte von Menschen zu töten. Die Regression wird zur Psychose. Sein Handeln rechtfertigt er durch die mythische Ăberzeugung, dass es das Böse nicht ohne das Gute gibt und umgekehrt. SchlieĂlich wird er zum unkontrollierten Bösen, das die Welt unheimlicher werden lĂ€sst.cite-ref-k-s-67-18-1[18]
Inszenierung
Farbgestaltung und Licht
Das Zusammenspiel der Farben in Unbreakable ist sehr wichtig und erzĂ€hlt schon fast seine eigene Geschichte. âDen GegenstĂ€nden scheinen sie ihre Charakteristika zu entziehen, legen keine Spuren mehr aus, sondern sind in sich selbst eine Spurâ.cite-ref-24[24] Die Farben sind Teil der Konstruktion der filmischen ErzĂ€hlung und unterstreichen die GegenĂŒberstellung David Dunns mit Elijah Price im Sinn von âGut und Böseâ. Davids grĂŒnecite-ref-dvd-7-1[7] und vor allem primĂ€rfarbene Kleidung steht im Gegensatz zu Elijahs verschiedenen Violetttönen, die sein geheimnisvolles und exzentrisches Aussehen betonen.cite-ref-25[25] Dieses Aussehen wird durch die schiefe Haarfrisur unterstĂŒtzt, die von der Frisur Frederick Douglassâ inspiriert wurde.cite-ref-dvd-7-2[7] Um die VerĂ€nderung Davids zu verdeutlichen, werden die zunĂ€chst eher blassen Farben im Laufe des Films gemÀà seiner Bewusstwerdung immer intensiver.cite-ref-dvd-7-3[7]
Auch die Beleuchtung wechselt ihre Farbe: Die Szenen mit Elijah gehen von einem warmen Gelb zu einem kĂŒhlen, fast schon metallischen Blau ĂŒber, je nĂ€her das Filmende rĂŒckt. Bei Davids Szenen ist es genau umgekehrt; sie wechseln von dem kalten Blau zu diesem lebendigen Gelb.cite-ref-26[26] Des Weiteren wird die GegenĂŒberstellung von Protagonist und Antagonist durch ihren Hautfarbenkontrast (weiĂ/schwarz) unterstrichen. Einen dramatischen Höhepunkt des Kontrastes der beiden Hauptpersonen bilden parallel laufende Szenen zwischen Elijah und David. Der Comicsammler sitzt kraftlos und mĂŒrrisch in einem Schreibwarenladen, wĂ€hrend David mit seiner Frau in einem Restaurant speist. Der Sicherheitsmann und Audrey werden von einem behaglich gedĂ€mpften Licht eingehĂŒllt, das GemĂ€lde hinter ihnen bietet warme, wohlige GrĂŒn- und Orangefarben. âDas Weiche, Organische der Bildkomposition bei David und Audrey steht gegen die Symmetrie der Regale und die Rechtecke der Comic-Hefte in Elijahs Szene.âcite-ref-z-s-65-12-1[12] AuĂerdem sind die Blickachsen der Figuren gegensĂ€tzlich ausgerichtet.
Die Galerie und der Raum in der letzten Szene im Film, als Elijah David seine Attentate gesteht, sind extrem kalt inszeniert. In der Galerie herrscht ein âdĂŒsteres Blau mit Hang zum GrĂŒnen und Grauenâ.cite-ref-27[27] Selbst die Kleidung der GĂ€ste ist in grauen, blauen und schwarzen Tönen gehalten. Der Raum, in den sich die beiden schlieĂlich zurĂŒckziehen, ist ebenfalls leblos und in dem metallischen Grau-Blau dargestellt, die Hauptlichtquelle ist ein gleiĂendes, hartes Licht, das durch die Fenster schimmert. Elijah fĂŒgt sich in seiner dunklen Kleidung perfekt ein: Dadurch zeigt er David âauch rĂ€umlich sein wahres Ichâ.cite-ref-28[28]
Kamera und Schnitt
Der Film ist von langen Kameraeinstellungen geprĂ€gt, viele Szenen wurden mit nur einer einzigen Kamera aufgenommen. Etwa 30 Sequenzen wurden in einer Einstellung gedreht,cite-ref-dvd-7-4[7] insgesamt weist der Film 322 verschiedene Kameraeinstellungen auf. Zum Vergleich: Filme zur selben Zeit wie etwa Armageddon bestehen aus zwei- bis dreitausend Einstellungen.cite-ref-z-s-23-29-0[29] Zu den wenigen Einstellungen gesellen sich extrem wenige Schnitte. Im Durchschnitt fĂ€llt alle 18,7 Sekunden einer.cite-ref-z-s-23-29-1[29] Damit macht die Montage Unbreakable â Unzerbrechlich ĂŒberwiegend zu einem langsamen Film.cite-ref-30[30] Des Weiteren wird dem Film durch lange Schwarzblenden das Tempo genommen.cite-ref-31[31]
Als David am Ende gegen den Eindringling kĂ€mpft, âverlĂ€sst die Kamera ihre beobachtende Position nichtâ. Die gesamte Szene wird von einer ĂŒberblickenden Einstellung gefilmt.cite-ref-k-s-50-32-0[32] âDie so erreichte ObjektivitĂ€t und die durch die Handlung des Films gerechtfertigte Unbeholfenheit, die David bei diesem Kampf an den Tag legt, machen selbst die scheinbare Ăberwindung physikalischer Gesetze glaubwĂŒrdigâ.cite-ref-k-s-50-32-1[32] Ein weiteres Beispiel einer Szene, die aus nur einer Kameraeinstellung besteht, ist das Essen von David mit Audrey im Restaurant. Sie sitzen an einem Tisch und versuchen, miteinander zu reden. Die Kamera zeigt sie anfangs in einer Totalen, das heiĂt, sie beobachtet das Geschehen aus einer gewissen Distanz.cite-ref-w-s-45-33-0[33] AnschlieĂend zoomt sie langsam auf das Paar zu. âNach und nach verschwinden die anderen GĂ€ste im Off, bis Audrey und David je ein Ă€uĂeres Drittel des Bildes fĂŒllen. Diese NĂ€he offenbart die FragilitĂ€t der Beziehung in Davids ausweichendem Blick. Er scheint der ungebrochenen Konzentration Audreys auf ihn nicht standhalten zu könnenâ.cite-ref-w-s-45-33-1[33] Als sich David im Bahnhof befindet und Leute berĂŒhrt, um zu âsehenâ, ob sie kriminelle Dinge unternommen haben, rĂŒckt die Musik in den Vordergrund und die schnelleren Schnitte und Bildbewegungen bilden einen deutlichen Kontrast zu der ansonsten visuellen Ruhe des Films.cite-ref-34[34]
Veröffentlichung und Rezeption
Als Unbreakable â Unzerbrechlich in den Vereinigten Staaten am 14. November 2000 Weltpremiere feierte und am 22. November schlieĂlich in den amerikanischen Kinos anlief, wurden am Startwochenende mehr als 30 Millionen US-Dollar eingenommen.cite-ref-41[41] Das Presseecho war durchschnittlich bis positiv, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes ĂŒberwiegend positive Besprechungen und ordnet den Film dementsprechend als âFrischâ ein.cite-ref-rotten-tomatoes-35-1[35] Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel âGrundsĂ€tzlich Wohlwollendâ aus.cite-ref-metacritic-36-1[36]
Roger Ebert, renommierter Filmkritiker der Chicago Sun-Times, gab dem Film drei von vier möglichen Sternen und zeigte sich von Unbreakable streckenweise sehr begeistert, kritisierte aber das Filmende. Des Weiteren lobte er Willisâ Darstellung.cite-ref-ebert-40-1[40] Dass der Film keine OriginalitĂ€t habe, war hingegen Kenneth Turans Meinung (Los Angeles Times). Er schrieb, The Sixth Sense sei einfach besser gewesen.cite-ref-42[42] Todd McCarthy von der Variety war mit Shyamalans Drehbuch sowie der Leistung der Schauspieler unzufrieden. Er lobte aber den Filmeditor Dylan Tichenor und die Musik von James Newton Howard.cite-ref-43[43] James Berardinelli schrieb, der Film habe viele visuelle und thematische Ăhnlichkeiten mit The Sixth Sense. Unbreakable sei eine Hommage an die Comicsuperhelden und beeindrucke durch seinen klugen visuellen Stil.cite-ref-reelviews-39-1[39]
In Belgien und Frankreich folgte der Kinostart am 27. Dezember, in Deutschland am 28. Dezember 2000. In der Bundesrepublik wurden in der ersten Woche ĂŒber eine Million Kinobesucher gezĂ€hlt,cite-ref-44[44] in den französischen Kinos rund 1,3 Millionen.cite-ref-45[45] Die französische Filmzeitschrift Cahiers du CinĂ©ma veröffentlichte gleich drei verschiedene Filmbesprechungen. Emmanuel Burdeau sah in dem Film die Umkehrung von The Sixth Sense: David Dunn, ein Lebendiger, wird zu ĂŒberzeugen versucht, dass er nicht sterben kann, wĂ€hrend Dr. Crowe, ein Toter, in Sixth Sense an seine Lebendigkeit glaubtcite-ref-46[46], Charles Tesson bezeichnete Shyamalans Spiel mit Gut und Böse als âeine hellsichtige Reflexion der narrativen Bedingung des Hollywoodkinosâcite-ref-47[47] und Olivier Joyard meinte, Shyamalan hĂ€tte das intellektuelle Kino Amerikas wieder belebt.cite-ref-48[48] In Deutschland schrieb Heiko Rosner vom Filmmagazin Cinema: âKunstvolle KamerafĂŒhrung, lyrischer Szenenaufbau und subtile Andeutungen erzeugen einen schleichenden Suspense, unter dessen OberflĂ€che der Stachel des ĂbernatĂŒrlichen droht â als hĂ€tte Ingmar Bergman einen Thriller von Hitchcock inszeniert.âcite-ref-49[49] Flemming Schock war im Filmspiegel der Meinung, Shyamalan habe diesen Film viel zu schnell gedreht. Er mĂŒnde in âreinster Selbstanbiederung, erneuter ĂŒbersinnlich durchsetzter Nichtssagerei und einem nach Schnellschussprinzip geschachteltem Pappkonstruktâ. Der einzige Lichtblick in diesem comicinspirierten Film sei die âunkonventionelle formale VirtuositĂ€tâ.cite-ref-50[50]
Thomas Klingenmaier (Stuttgarter Zeitung) war der Ansicht, der Regisseur erzĂ€hle die Geschichte besonders sorgfĂ€ltig und realistisch. In der ersten HĂ€lfte entwickle er Unbreakable so prĂ€zise und feinfĂŒhlig, als handle es sich um ein waschechtes Psycho- und Ehedrama. So klug in seiner Bildarbeit, so unerbittlich im Kleinhalten eines Lebens auf der groĂen Leinwand sei The Sixth Sense nicht gewesen. AuĂerdem meinte er, der Film höre auf, wo er zu erzĂ€hlen anfangen mĂŒsse: bei der Frage, wie ein normaler Mensch mit den Gaben eines anormalen Körpers umgehen kann, bei der Psychopathologie der Superhelden.cite-ref-51[51] Im Lexikon des internationalen Films wurde der Film ebenfalls positiv bewertet: âSpannende Mischung aus Horror- und Psycho-Thriller-Elementen, die auf die ĂŒblichen Inszenierungsmittel der Hollywood-Genres verzichtet und in langen Einstellungen und dĂŒsteren Bildern vom inneren Kampf der Hauptfigur erzĂ€hlt, der sowohl psychologische als auch spirituelle Dimensionen beinhaltet.âcite-ref-52[52]
Insgesamt erzielte Unbreakable â Unzerbrechlich ein weltweites Einspielergebnis von rund 250 Millionen US-Dollar und ist damit nach The Sixth Sense, Signs â Zeichen, The Village â Das Dorf, Die Legende von Aang und Split Shyamalans sechsterfolgreichster Film.cite-ref-53[53] In Deutschland spielte der Film ca. 13,3 Millionen $ ein, in Ăsterreich 4,8 Millionen $, in den USA 95 Millionen $ und in GroĂbritannien 16 Millionen $.cite-ref-54[54] Trotz des kommerziellen Erfolges zeigte sich Shyamalan enttĂ€uscht ĂŒber die Rezeption seines Films.cite-ref-55[55] AuĂerdem war er nicht mit Disneys Vermarktungsstrategie einverstanden, denn er wollte Unbreakable als Comicfilm prĂ€sentieren, nicht als einen Psycho-Thriller wie zuvor schon The Sixth Sense.cite-ref-56[56]
M. Night Shyamalan erhielt eine Bram Stoker Award- und Science Fiction and Fantasy Writers of America-Nominierung fĂŒr das beste Drehbuch. Der Film wurde mit dem deutschen Bogey Award in Silber ausgezeichnet und fĂŒr den Saturn Award und International Horror Guild als bester Film nominiert. AuĂerdem wurden jeweils Samuel L. Jackson, Bruce Willis, Spencer Treat Clark und Robin Wright Penn fĂŒr einen Blockbuster Entertainment Award nominiert.
Literatur
PrimÀrliteratur
âą Andy Green: Unbreakable: Bist du bereit fĂŒr die Wahrheit? Nach dem Drehbuch von M. Night Shyamalan. Burgschmiet-Verlag, NĂŒrnberg 2001, ISBN 3-933731-57-7.
SekundÀrliteratur
âą Marco Kreuzer: Die Dramaturgie des Unheimlichen bei M. Night Shyamalan. VDM Verlag Dr. MĂŒller. ISBN 978-3-639-05921-2.
âą Nils Westerboer: Der innere Blick: Zur Konstruktion von Sehen und Wissen in M. Night Shyamalans The Sixth Sense, Unbreakable und Signs. VDM Verlag Dr. MĂŒller. ISBN 978-3-8364-7005-6.
âą Bernd Zywietz: Tote Menschen sehen: M. Night Shyamalan und seine Filme. Band 1. Edition Screenshot, ISBN 978-3-00-025297-6.
âą Bernd Zywietz: Mr. Glas vs. Captain Unzerbrechlich. In: Film-Konzepte 6: Superhelden zwischen Comic und Film. edition text+kritik, 2007, Seite 109â115
Kritikenspiegel
âą Oliver Rahayel: Unbreakable â Unzerbrechlich. In: film-dienst 26/2000. Seite 24
âą Helmut Merschmann: Unbreakable â Unzerbrechlich: M. Night Shyamalan verleiht Bruce Willis erneut SuperkrĂ€fte. In: epd Film 1/2001. Seite 38â39
âą Holger Kreitling: X-Men. Das Staunen der Welt: M. Night Shyamalan und Bruce Willis gelingt mit Unbreakable â Unzerbrechlich ein neues Kinowunder. In: Die Welt vom 28. Dezember 2000. Seite 31
âą Jenny Urs: Teufel noch mal! In: Der Spiegel 52/2000. Seite 202
âą Emmanuel Burdeau: Mon pĂšre ce hĂ©ros. In: Cahiers du CinĂ©ma Nr. 553. Januar 2001. Seite 82â83
Filmanalyse und -deutung
âą Franz Everschor: Ein Mysterien-Spiel. Gedanken zum âsanftenâ Actionfilm Unbreakable. In: film-dienst 1/2001. Seite 12â13
âą Olivier Joyard: Incassable â Classique et moderne, le film de Shyamalan est-il lâavenier de Hollywood? In: Cahiers du CinĂ©ma Nr. 555. MĂ€rz 2001. Seite 48â49
âą Charles Tesson: Les dĂ©mons de la fiction. In: Cahiers du CinĂ©ma Nr. 554. Februar 2001. Seite 44â46
Weblinks
Einzelnachweise
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cite-note-33. â Joe McGovern: Unbreakable â An Oral History. Fifteen years after its release, director M. Night Shyamalan, stars Bruce Willis and Samuel L. Jackson, plus other cast and crew, look back on a modern cult classic. In: Entertainment Weekly. Abgerufen am 17. September 2015 (englisch).
cite-note-44. â Agustin Guerrero: M. Night Shyamalan & Sam L. Jackson Defend âUnbreakableâ, Talk Sequel. In: Screenrant. Abgerufen am 17. September 2015 (englisch).
cite-note-55. â deadline.com, abgerufen am 27. April 2017
cite-note-synchronkartei-66. Unbreakable â Unzerbrechlich. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 7. MĂ€rz 2009.
cite-note-w-s-98-1111. â Westerboer: Der innere Blick. S. 97f
cite-note-z-s-65-1212. â Zywietz: Tote Menschen sehen. S. 65
cite-note-1313. â Zywietz: Tote Menschen sehen. S. 66
cite-note-1414. â Kreuzer: Die Dramaturgie des Unheimlichen bei M. Night Shyamalan. S. 98
cite-note-1515. â Westerboer: Der innere Blick. S. 82
cite-note-1616. â Kreuzer: Die Dramaturgie des Unheimlichen bei M. Night Shyamalan. S. 30 f
cite-note-1717. â Zywietz: Tote Menschen sehen. S. 74
cite-note-k-s-67-1818. â Kreuzer: Die Dramaturgie des Unheimlichen bei M. Night Shyamalan. S. 67
cite-note-1919. â Dieser Textabschnitt entstand nach einer LektĂŒre von Kreuzer: Die Dramaturgie des Unheimlichen bei M. Night Shyamalan. S. 28â32 und Westerboer: Der innere Blick S. 71â80
cite-note-k-s-31-2020. â Kreuzer: Die Dramaturgie des Unheimlichen bei M. Night Shyamalan. S. 31
cite-note-2121. â Petri, Horst: Das Drama der Vaterentbehrung. Chaos der GefĂŒhle â KrĂ€fte der Heilung. Freiburg 2003. S. 37
cite-note-2222. â Kreuzer: Die Dramaturgie des Unheimlichen bei M. Night Shyamalan. S. 85
cite-note-2323. â Heuermann, Hartmut: Medienkultur und Mythen. Regressive Tendenzen im Fortschritt der Moderne. Hamburg 1994. S. 37 zitiert in: Die Dramaturgie des Unheimlichen bei M. Night Shyamalan. S. 67
cite-note-2424. â Westerboer: Der innere Blick. S. 97
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cite-note-2626. â Westerboer: Der innere Blick. S. 96
cite-note-2727. â Zywietz: Tote Menschen sehen. S. 63
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cite-note-z-s-23-2929. â Zywietz: Tote Menschen sehen. S. 23
cite-note-3030. â Westerboer: Der innere Blick. S. 100
cite-note-3131. â Kreuzer: Die Dramaturgie des Unheimlichen bei M. Night Shyamalan, S. 52
cite-note-k-s-50-3232. â Kreuzer: Die Dramaturgie des Unheimlichen bei M. Night Shyamalan. S. 50
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